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Junioren-Kochnationalmannschaft 2008-2012

Gut aufgestellt für die nahende Wettkampfsaison: Denise Minnig, Dashin Mullins Kammer, Yanick Mumenthaler, Lukas Gerber, Alex Prack, Pascal Derksen, Mario Garcia, Reto Jenal und ihre Coaches Rolf Mürner, Daniel Schmidlin und Rasmus Springbrunn (v. l. n. r.).
Hoffnungsträger der Schweiz
Die Schweizer Gastronomie und Hotellerie hat einen Ruf in der Welt zu verteidigen. Deshalb dürfen nur die Besten unser Land an Kochwettbewerben vertreten.
Der Schweizer Kochverband hatte bei der Auswahl der Junioren-Kochnationalmannschaft in den letzten Jahren immer eine glückliche Hand. Die letzte «Jugendnati» errang am Culinary World Cup in Luxemburg den Weltmeistertitel. Hilfreich war, dass der Verband seit dem ersten Lehrlingswettbewerb Gusto 2005 auf ein Reservoir von jungen Nachwuchshoffnungen zurückgreifen kann. Das neue Juniorenkochnationalteam der Schweiz besteht aus sieben topmotivierten jungen Köchinnen und Köchen sowie einer Bäckerin-Konditorin. Fast alle haben bereits Wettbewerbs- erfahrung. Sechs waren im «Gusto»-Finale, mit Alex Prack (2011) und Mario Garcia (2009) sind sogar zwei «Gusto»-Gewinner dabei.
Das Team wird von drei Wettbewerbsprofis gecoacht, die seit Jahren Feuer und Flamme für die Kochkunst sind: Die Berner Rasmus Springbrunn und Rolf Mürner sowie der Luzerner Daniel Schmidlin.
Die Schweizer Gastronomie und Hotellerie hat einen Ruf in der Welt zu verteidigen. Deshalb dürfen nur die Besten unser Land an Kochwettbewerben vertreten.
Der Schweizer Kochverband hatte bei der Auswahl der Junioren-Kochnationalmannschaft in den letzten Jahren immer eine glückliche Hand. Die letzte «Jugendnati» errang am Culinary World Cup in Luxemburg den Weltmeistertitel. Hilfreich war, dass der Verband seit dem ersten Lehrlingswettbewerb Gusto 2005 auf ein Reservoir von jungen Nachwuchshoffnungen zurückgreifen kann. Das neue Juniorenkochnationalteam der Schweiz besteht aus sieben topmotivierten jungen Köchinnen und Köchen sowie einer Bäckerin-Konditorin. Fast alle haben bereits Wettbewerbs- erfahrung. Sechs waren im «Gusto»-Finale, mit Alex Prack (2011) und Mario Garcia (2009) sind sogar zwei «Gusto»-Gewinner dabei.
Das Team wird von drei Wettbewerbsprofis gecoacht, die seit Jahren Feuer und Flamme für die Kochkunst sind: Die Berner Rasmus Springbrunn und Rolf Mürner sowie der Luzerner Daniel Schmidlin.
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Mario Garcia
aus Kriens LU, Jahrgang 1990 Mario Garcia ist im Team bereits ein alter Hase. Der Krienser war schon Mitglied des letzten Juniorenteams und darf sich deshalb stolz Kochweltmeister nennen. Zusammen mit Reto Jenal gibt er die gesammelten Erfahrungen nun an seine jüngeren Teamkollegen weiter. Der 22-Jährige hat schon einiges erlebt und erreicht. Als Kochlehrling der Brasserie Mirage in Stans gewann er den Lehrlingswettbewerb Gusto 2009. An den Schweizermeisterschaften in Brig 2010 erreichte er den vierten Rang, ein Jahr später war er im Finale des Swiss Culinary Cups (zweiter Rang). Dieses Jahr ist er nominiert am ICD-Award in Davos in der Kategorie New Talents. Ob er den allfälligen Award wohl in Uniform entgegen- nehmen wird? Bis 25. August ist Mario Garcia nämlich Durchdiener als Armee-Truppenkoch in Dübendorf. Und 2013 hat er die Berufsprüfung Chefkoch als Ziel. Beruflich ist er offen für Neues und wird sicherlich keine Probleme haben, eine tolle Stelle zu finden. Sein grösstes Ziel ist dieses Jahr die Kocholympiade im Oktober. «Ich möchte mit dem Team Olympiasieger werden», sagt Mario Garcia. «Meine Motivation ist es, neue Trends zu setzen und mich mit anderen talentierten Berufsleuten auszutauschen, mehr zu leisten als der Durchschnitt und hart für die gesteckte Ziele zu arbeiten.» |
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Reto Jenal
aus Ruggell/Liechtenstein, Jahrgang 1988 Reto Jenal ist der zweite erfahrene «Koch-Sportler» aus dem früheren Team und holte in Luxemburg ebenfalls den Weltmeistertitel. Dieses Jahr gibt es für Jenal neben dem Beruf nur ein grosses Ziel: Er will mit der Juniorenkochnationalmannschaft alles geben und den Olympiapokal für die Schweiz holen. Der 24-jährige Koch arbeitet seit 2010 als Chef de Partie im Restaurant Pur des Hotels Seedamm Plaza am Zürichsee. Den Militärdienst hat er bereits hinter sich, er ist Armee-Küchenchef. Darüber hinaus hat Reto Jenal den Lehrmeisterkurs absolviert und will bald einmal die Berufsprüfung Chefkoch anpacken. Weitere Zukunftspläne sind eine Familie zu gründen und vielleicht einmal ein kleines Restaurant zu führen. Reto Jenal ist in Ruggell im Fürstentum Liechtenstein aufgewachsen. Nach seiner erfolgreich absolvierten Erstausbildung als Bäcker-Konditor, hängte er eine zweijährige weitere Ausbildung als Koch an. Kochen gelernt hat er im Restaurant Traube in Buchs und im Restaurant Adler in Mörschwil. Berufliche Vorbilder hat er keine speziellen – «viele imponieren mir», antwortet er auf diese Frage. Kulinarisch verwöhnen kann man ihn mit seinem Lieblingsgericht Scampi Buzara. Wenn er nicht gerade kocht, sind Reto Jenals Hobbys Modellfliegen, Ski- und Töfffahren. |
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Alex Prack
aus Schüpfen BE, Jahrgang 1992 Alex Prack hat einen sehr schweizerishcen Namen von seinem Vater und die brasilianische Lebensfreude von seiner Mutter. Der begeisterte Koch ist uns als strahlender Gewinner des Lehrlingswettbewerbs Gusto 2011 in Erinnerung. Schon damals leistete er vollen Einsatz, als er nach der Arbeit im Hotel des Trois Rois in Basel jeweils zu nächtlicher Stunde sein Menü trainierte und die Securitas-Wächter in den Genuss seiner Kreationen kamen. Dieses Engagement will er nun im Juniorenkochnationalteam fortsetzen. Alex Prack gewann am «Gusto» den Hauptpreis, eine Stage im Hongkong Disneyland Resort beim Schweizer Küchenchef Rudolf Müller, das er eingelöst hat. «Ich habe sehr viel gelernt und gesehen dort», sagt er. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben und das Sammeln von Erfahrung ist denn auch eine starke Motivation für das Teammitglied. «Ich möchte eine Spitzenleistung in einem Team erbringen und Erfolg mit meinen Kollegen haben», sagt Alex Prack. Er freut sich zudem auf neue Kontakte. Momentan ist aber «Dienst am Vaterland» angesagt. Alex Prack besucht als Küchenchef die Unteroffiziersschule in Thun. Später will er den Chefkoch machen. Vorbilder sind im kochtechnischen Bereich Andreas Caminada, fachlich sein Basler Berufsschullehrer Dieter Beyerle. |
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Yanick Mumenthaler
aus Belp BE, Jahrgang 1993 Yanick Mumenthaler hat im Restaurant Casa Novo in Bern gelernt und ist seinem Lehrbetrieb bis heute treu geblieben. Der stilvolle Familienbetrieb wirkt sympathisch, er nennt sich auf seiner Homepage «das Zuhause für alle, die sich gerne wie daheim verwöhnen lassen wollen». Der 19-jährige Koch ist das jüngste Mitglied des Juniorenteams und hat (viel) Potenzial. Seine erste Wettbewerbserfahrung war der Lehrlingswettbewerb Gusto 2011. Wichtig ist Yanick Mumenthaler in der Jugendnati der Teamgeist («es sind alles geili Sieche!»). Ausserdem möchte er Erfahrungen sammeln und seine grosse Leidenschaft Kochen auch in der Freizeit professionell betreiben. Das «Wettkampffeeling» gefällt ihm sehr, und er will möglichst viele neue Kontakte knüpfen, die ihm berufliche Türen öffnen. In der Zukunft kann sich der Berner Jungkoch vorstellen, in einem ehrlichen, gepflegten und gehobenen Restaurant Küchenchef zu sein oder sein Wissen als Berufsschullehrer an den Nachwuchs weiterzugeben. Zu seinen Zielen zähle «auf jeden Fall» auch die Berufsprüfung Chefkoch. Alle, die ihren Beruf als Berufung sehen, sind für Yanick Mumenthaler mögliche Vorbilder. Seine kulinarischen Vorliebe sind alle Fleischgerichte. Was er nicht mag, ist Convenience aus Bequemlichkeit, da steht er lieber selber an den Herd. |
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Lukas Gerber
aus Stettlen BE, Jahrgang 1991 Lukas Gerber ist momentan (wie drei weitere Teammitglieder) in der Armee und beendet die Unteroffiziersschule als Küchenchef in Thun. «Bis August bin ich noch am Abverdienen», sagt er. Der 21-jährige Berner hat seine Kochausbildung im Hotel Bären in Ostermundigen genossen. Am «Gusto» 2008 war er Dritter. Nach der Lehre arbeitete er kurz im Hotel Bern in Bern und zwei Wintersaisons im Hotel Palace Gstaad, wo er nach dem Militär wieder arbeiten wird. Ausserdem hat Lukas Gerber für verschiedene Cateringfirmen gearbeitet. Das prägendste Erlebnis war für ihn ein VIP-Catering am Swiss Indoors Basel. Er durfte dort eine Woche lang für Roger Federer und dessen Familie kochen und den Star so persönlich kennenlernen. «Er isst gerne Pasta, aber auch mal ein schönes Steak nach einem Sieg.» Ein weiteres Highlight war sein Einsatz am Bocuse d’Or Europe in Brüssel im März 2012. Lukas Gerber sprang für den ausgefallenen Commis des Schweizer Finalisten Teo Chiaravalloti ein. Sie erreichten den siebten Rang, der Tessiner ist jetzt im Finale für Lyon. Jetzt freut sich Lukas Gerber auf die neuen Erfahrungen mit der «Jugendnati». Seine Ziele? «Olympiagold in Erfurt und immer Spass am Kochen haben!» Seine Vorbilder sind Roger Federer und Peter Wyss, Küchenchef «Palace Gstaad». |
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Pascal Derksen
aus Bad Ragaz SG, Jahrgang 1990 Pascal Derksen – dieser Name tauchte vor einigen Jahren erstmals in der Wettbewerbszene auf. Der ehrgeizige Jungkoch hat seither an fast jedem Wettbewerb der Schweiz teilgenommen. Die Erfolge liessen nicht auf sich warten. War er 2010 Vierter am «Gusto», sammelte er im selben Jahr internationale Erfahrungen am Bocuse d’Or als zweiter Commis der Holländer (10. Platz). Es folgte der erste Platz in der ZAGG-Kocharena und Dersken wurde Dritter an den Schweizermeisterschaften. 2011 ging es weiter so im Takt: Der Jungkoch zog ins Finale des Swiss Culinary Cups ein, wurde Dritter und gewann den Concours National des Jeunes Chefs Rôtisseurs. Wer ist der ehrgeizige junge Mann? Pascal Derksen stammt aus Bad Ragaz. Dort hat er auch seine Kochausbildung erhalten, im Grand Resort Bad Ragaz. Dort arbeitet er auch, momentan ist er aber im Militärdienst als Truppenkoch in Dübendorf. Als neues Mitglied des Juniorenkochnationalteams freut er sich sehr auf Erfurt. «Es wird das erste Mal sein, dass ich nicht alleine in einer Kochbox stehe, und wir werden alle Vollgas geben!», sagt er begeistert. «Einer für alle, alle für einen», dieses Motto nimmt er sehr wörtlich. Seine Vorbilder sind Andreas Caminada und Jamie Oliver. Am liebsten isst er eine schöne St. Galler Olma-Bratwurst. |
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Denise Minnig
aus Rüschegg-Gambach BE, Jahrgang 1989 Die Bernerin Denise Minnig verstärkt die Juniorenkochnationalmannschaft des Schweizer Kochverbands seit kurzem im Pâtisserie-Bereich. Sie hat eine Lehre in der Bäckerei-Konditorei Ernst in Riggisberg absolviert. Nach der Ausbildung hat sie eine andere berufliche Laufbahn eingeschlagen. Sie arbeitete als Serviceangestellte im Bistro Viva in Riggisberg und besuchte die Hauswirtschaftsschule Hondrich. An einem Anlass lernte sie den Dessert-Weltmeister Rolf Mürner kennen, der gerade ein Buffet aufgebaut hatte. «Das fand ich total cool und habe jemandem gesagt, das ich Rolf Mürner gerne mal helfen würde.» Das hörte dieser über Umwege. Es wurde eine feste Anstellung daraus. Seit eineinhalb Jahren ist Denise Minnig die rechte oder linke Hand des Chefpâtissiers in dessen Atelier Swiss Pastry Design in Rüeggisberg. Arbeit und Freizeit liegen nahe beieinander, denn ihr Chef ist ja auch Junioren-Coach. In der Juniorenkochnationalmannschaft wird die talentierte und fleissige Patissiere, zusammen mit Dashin Mullins Kammer, für die süssen Kreationen an der Olympiade besorgt sein. Die vier Desserteller auf dem kalten Tisch sowie eine Komponente in der Vorspeise des warmen Programms werden ihre Handschrift tragen. «Es wird eine lehrreiche Zeit», sagt sie. |
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Dashin Mullins Kammer
aus Horw LU, Jahrgang 1988 «Ich hatte einen Traum und dieser ist jetzt Realität geworden», sagt Dashin Mullins Kammer. Nämlich Mitglied in der Jugendnationalmannschaft zu werden. «Ich bin halb Costa-Ricanerin und halb Schweizerin», sagt die fröhliche junge Frau. Sie freut sich auf die Erfahrungen mit den Junioren und hat schon Wettbewerbserfahrungen. Mit dem Regionalteam des Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne holte sie in Luxemburg eine Goldmedaille. Am Imperial Glace Masters von Frisco Findus eroberte sie 2009 den zweiten Platz, 2008 war sie im «Gusto»-Finale und stand auf dem Podest (Platz drei). Dashin Mullins Kammer weiss genau, wo sie eines Tages sein will. «In der Zukunft sehe ich mich als Chefin meines eigenen Gourmetrestaurants.» Vorher möchte sie aber viele Erfahrungen sammeln und Kochstile kennenlernen. Dashin Mullins Kammer wohnt in Horw. Ihre Ausbildung hat sie im dortigen Seehotel genossen, Vorbild ist ihr Lehrmeister Rudolf Hager. Heute arbeitet die Köchin als Chef de Partie im Hotel Linde in Stans und ist dort für Vorspeisen und Desserts verantwortlich. Die Pâtisserie ist ihr Steckenpferd, und sie möchte sich in Zukunft weiter bilden. Sie mag am liebsten Poulet in brauner Kokosnusssauce mit Reis und Fondue. Nicht verführen kann man sie mit Entenleber und Kaviar. |
IKA Olympiade der Köche 2012

Mit Silber/Gold wurde der 3. Platz bei den Juniorennationalteams erzielt!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Hier finden Sie die Tagesberichte und weitere Details aus Erfurt!
Sonderbund Kocholympiade Erfurt 2012
Tabloid 01/2012 – Schweizer Delegation in Erfurt

Mit Silber/Gold wurde der 3. Platz bei den Juniorennationalteams erzielt!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Hier finden Sie die Tagesberichte und weitere Details aus Erfurt!
Sonderbund Kocholympiade Erfurt 2012
Blättern Sie im Sonderbund «Olympiade der Köche in Erfurt» (HetGZ Nr. 32 vom 18.10..2012) |
Tabloid 01/2012 – Schweizer Delegation in Erfurt
Blättern Sie im Tabloid über die Schweizer Delegation an der Kocholympiade in Erfurt, 5. bis 10. Oktober 2012 (HetGZ Nr. 18 vom 31.5.2012) |












